Aufkündigung des INF-Vertrages: Auswirkungen für Europa und Folgerungen

GKS / Kreis Ingolstadt / Waltenhofen-Memhölz, September 2019

Der GKS Kreis Ingolstadt führte ein Themenwochenende vom 20. bis 22. September 2019 im Haus der Familie in Waltenhofen-Memhölz, südlich von Kempten, durch.

Knapp 40 Teilnehmende folgten der Einladung ins schöne Allgäu.

Das Thema war dem INF-Vertrag, bzw. der Situation nach dessen erst kürzlicher Aufkündigung, gewidmet. Als Referent konnte Herr Oberst i.G. Kunze vom George C. Marshall European Center for Security Studies in Garmisch-Partenkirchen gewonnen werden. Er trug im Auftrag der Hanns-Seidel-Stiftung zu dem hochaktuellen und für Europa brisanten Thema vor.

Einleitend wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zunächst mit einer Aussage des Generalsekretärs der Vereinten Nationen konfrontiert. Dieser rief in seiner Neujahrsbotschaft 2019 den „red alert“, also die Alarmstufe rot aus. Konflikte, Nationalismus und Xenophobie tragen zur durchaus angespannten globalen Ausgangslage bei.

Der Referent machte die Gruppe hiernach mit den wichtigsten Begriffen und Grundlagen vertraut. Hierbei ist auch der Unterschied zwischen Rüstungskontrolle und Abrüstung zu verstehen. Die Rüstungskontrolle ist ein Abkommen zwischen Staaten und Gremien mit dem Ziel, das militärische Verhalten zu beeinflussen bzw. den Status Quo zu erhalten. Die Abrüstung an sich hat das Ziel, Waffen und Waffengruppen zu reduzieren oder gänzlich zu verbieten, was aber sehr schwer umsetzbar ist.

Der Referent stellte vor, dass der INF-Vertrag ein Baustein im Gesamtwerk einer Vertragslandschaft darstellt(e). Er bezieht sich auf die „Intermediate Range Nuclear Forces“ und hierbei nur auf die landgestützten Nuklearraketen zwischen 500 und 5.500 km Reichweite. See- oder luftgestützte Potentiale sind nicht einbezogen. Zudem war es ein bilaterales Abkommen, das die damaligen Präsidenten der USA und der Sowjetunion, Reagan und Gorbatschow, 1987 unterzeichneten. Andere Nuklearmächte waren nie beteiligt.

 

Bild GKS Hofer

 

Nach einer Reihe von gegenseitigen Vorwürfen auf Vertragsverletzungen kündigten die aktuellen Präsidenten der USA und Russland, Trump und Putin, den Vertrag im Februar diesen Jahres. Nach der sechsmonatigen Kündigungsfrist ist der INF-Vertrag seit August nun offiziell beendet.

Die Folgen für Europa und nun auch Asien sind noch schwer zu fassen. China und andere Nuklearmächte waren nie Teil des Vertrages, daher ist ein neuer bilateraler INF-Vertrag wenig wirksam und kaum denkbar. Es müssten alternative Verträge mit neuen Playern und die Vertragslücken des INF geschlossen und eingehalten werden. Für Europa zumindest ist das Ende des INF-Vertrages keine gute Nachricht und fordert die Diplomatie enorm heraus. Eine direkte Aufrüstung atomarer Potentiale könnte die Folge sein. Die Ausgangslage zur Neuverhandlung des START-Abkommens 2021 (Vertrag zur atomaren Beschränkung) wird hierbei erheblich komplizierter.

Oberst Kunze betonte zum Schluss aber, dass die Diplomatie im Hintergrund der Führungsmächtigen auch in schwierigen Zeiten weiterhin aktiv bleibt. So kann eine potentielle Gefahr von einzelnen Staatsführenden gemildert werden.

Zum Abschluss des Tages diskutierten die Teilnehmenden über den Vortrag und zogen Bilanz zum Wochenende.

Am Sonntag rundete der Gottesdienst in der hauseigenen Kapelle, welcher durch die GKS Ingolstadt mitgestaltet wurde, das gelungene Themenwochenende ab.

Der GKS Kreis Ingolstadt wird beim nächsten Mal vom 14.-16.02.2020 ins Kolpinghaus nach Lambach im Bayerischen Wald fahren.

 

Text und Fotos: Oberstleutnant Hermann Hofer

 

 

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Akademietagung für Offiziere

GKS / Bundesebene / Bensberg, November 2019

Das Katholische Militärdekanat Köln und die Gemeinschaft Katholischer Soldaten (GKS) laden herzlich ein zur Akademietagung für Offiziere vom 19. bis 20. November 2019 in Bensberg.

Das Thema:

Eine Renaissance der Geopolitik? Ursachen heutiger Krisen und Konflikte

Auf der Tagung haben Sie die Gelegenheit, mit renommierten Referenten über die spannende Frage geopolitisch geleiteter Machtinteressen unterschiedlicher Staaten von heute ins Gespräch zu kommen. Zudem steht ein Exkurs zur Deutschen Welle, Bonn, auf dem Programm.

 

Weitere Informationen finden Sie im untenstehenden Flyer-PDF.

 

OffzAkademie.11.2019.Geostrategie 1

 

Anhang:
Download this file (OffzAkademie.11.2019.Geostrategie.pdf)Flyer [ ]3468 kB

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Themenwochenende des GKS-Kreises Vulkaneifel

GKS / Kreis Vulkaneifel / September 2019

Der GKS-Kreis Vulkaneifel führte vom 13.9-15.9.2019 ein Themenwochenende im Hotel Grafenwald in Daun durch.

Der Kreisvorsitzende, Stabsfeldwebel Michael Ternes begrüßte die zahlreichen Teilnehmer, vor allem die drei neuen Familien. Das Thema dieses Wochenendes orientierte sich am Thema der GKS „Zeitenwende-Herausforderung des 21. Jahrhunderts“. Es wurde der Film „A War“ aus dem Jahr 2015 geschaut.


Hier kurz der Inhalt:
Der dänische Offizier Claus Pedersen befehligt eine Einheit in Afghanistan. Täglich rückt seine Einheit aus, um die örtliche Bevölkerung vor Minen und den Taliban zu schützen. Diese Aufgabe führt die Soldaten an den Rand der körperlichen und nervlichen Kräfte. Darum geht Pedersen häufiger als üblich mit seinen Soldaten auf Patrouille. Parallel wird die Geschichte von Pedersens Familie in Dänemark erzählt. Vor allem das mittlere seiner drei Kinder leidet unter seiner Abwesenheit und wird verhaltensaufällig, was für die Beteiligten eine weitere Belastungsprobe darstellt. In Afghanistan gerät Pedersen mit einer Handvoll seiner Leute in einen Hinterhalt der Taliban und wird in einem Innenhof von verschiedenen Seiten beschossen. Ein dänischer Soldat wird schwer verletzt. Keiner der Dänen kann den Feind lokalisieren. Trotzdem fordert Pedersen einen Luftangriff an, bei dem elf Zivilisten getötet werden. Dafür wird Pedersen in Dänemark vor Gericht gestellt. Seine Frau ermuntert ihn, in der Verhandlung zu lügen und zu behaupten, er habe gewusst, dass die Soldaten vom Gebiet des späteren Bombenabwurfs beschossen würden. Pedersen solle nicht an die acht getöteten afghanischen Kinder denken, sondern an seine drei dänischen, die im Fall seiner Verurteilung vier Jahre ohne ihren Vater auskommen müssten. Pedersen ringt mit sich, behauptet dann aber, jemand – er erinnere sich nicht wer – habe ihm gesagt, von wo sie beschossen würden. Die Staatsanwältin glaubt ihm nicht. Als einer der letzten Zeugen sagt Pedersens Funker aus und behauptet, er habe Mündungsfeuer aus der entsprechenden Richtung gesehen. Daraufhin wird Pedersen freigesprochen, hadert aber weiterhin mit dem Widerspruch zwischen dem Schutzauftrag für die afghanische Zivilbevölkerung und der Verantwortung für das Überleben der eigenen Kameraden.
(Quelle Wikipedia)

 

Mitglieder20Vulkaneifel

 

Nach einer schönen Familienzeit und intensivem Gedankenaustausch, trafen sich alle Erwachsenen wieder, um den Film unter der Moderation von SF Michael Ternes und OTL Frank Novak zu diskutieren. Da im Kreis Vulkaneifelkreis alle Teilnehmenden einsatzerfahren sind, entweder als Soldat oder auch als Familienmitglied, war es eine sehr anregend und intensive Diskussion, bei der auch mal das eine oder andere Wespennest getroffen wurde.

In der Zeit der Arbeitseinheiten waren die Kinder in der Kinderbetreuung und vergnügten sich bein Basteln oder in Wildpark Daun. Am Abend feierten wir einen Familiengottesdienst unter Leitung von Militärpfarrer Michael Bendel.

 

Gottesdienst

 

Beim Hot Wash Up am Sonntag vor dem Auseinandergehen waren sich alle Teilnehmer einig: „Es war ein super Wochenende! Mit Bildung, Besinnung und Begegnung im richtigen Verhältnis. Tina, Michael macht weiter so…“.

 

Text und Fotos: GKS

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Bundesvorstand beim Wehrbeauftragten des Deutschen Bundestages

GKS / Bundesebene / September 2019

Zu einem Informationsaustausch empfing der Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages, Dr. Hans-Peter Bartels am 16. September 2019 den Bundesvorsitzenden, Stabshauptmann Andreas Quirin sowie die beiden Stellvertreter, Hauptfeldwebel Juliana Haberlag und Oberstleutnant Gerd Fridrich. In angenehmer Gesprächsatmosphäre konnte Stabshauptmann Quirin dem Wehrbeauftragten die GKS mit ihrer Gliederung und ihren Tätigkeitsfeldern ausführlich vorstellen. Insbesondere die Themen „Allgemeiner Gesellschaftsdienst“ und „Bewaffnung der Drohne HERON TP“ fanden das Interesse von Herrn Dr. Bartels. „Mir ist es wichtig, mit möglichst vielen Soldatinnen und Soldaten ins Gespräch zu kommen, um dadurch einen guten Einblick in die Situation der Bundeswehr zu bekommen“, so der Wehrbeauftragte zu seinem Ansatz, die Vertreter der GKS zu einem Gespräch einzuladen. „Sie als Verband, der an vielen Standorten in Deutschland präsent ist und somit einen Querschnitt der gesamten Bundeswehr darstellt, sind für mich ein mehr als guter Ansprechpartner“, so der Wehrbeauftragte weiter.  

quirin klein 

Themen aus dem Bereich der Inneren Führung, wie beispielsweise das Programm „Innere Führung – heute“ wurden im weiteren Verlauf des Gespräches ebenfalls angesprochen. Auch war der Wehrbeauftragte sehr an den Ergebnissen der Arbeit des Sachausschusses Innere Führung interessiert, welcher sich in seiner nächsten Sitzung mit dem Themenfeld Arbeit und Dienst im digitalen Umfeld beschäftigen wird. Mit der Zusage, das Amt des Wehrbeauftragten auch weiterhin mit Informationen und Ergebnissen aus der Arbeit der GKS zu versorgen, bedankte sich die stellvertretenden Bundesvorsitzende, Hauptfeldwebel Juliana Haberlag, beim Wehrbeauftragten nochmals für die Einladung zum Gespräch.

Text und Bild: GKS

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Mutige Franzosen, Glücklich-Müde-Stolz!

GKS / Kreis Süddeutschland / September 2019

So seien die französischen freiwilligen Jungen und Mädchen der Pilotwochen für den „service national universel“ (SNV-Dienst an der Nation) gewesen, und so lautete ein erstes Fazit zum französischen allgemeinen Gemeinschaftsdienst, den unsere Nachbarn im Juni mit einer ersten Erprobungsphase gestartet haben, und der vom französischen Generalkonsulat am Samstag durch Monsieur Benoit Schneider im Fürstenfeldbrucker Fliegerhorst vorgestellt wurde.

 

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Anlass und Rahmen bildete eine Tagung des Sachausschusses Sicherheit und Frieden der Gemeinschaft Katholischer Soldaten (GKS), die sich seit Jahren für einen Europäischen Gesellschaftsdienst einsetzt.

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Frankreich ist dabei, die Vision ihres Präsidenten umzusetzen, einen allgemeinen Gesellschaftsdienst zu implementieren. Für eine erste Evaluation und die weiteren verbindlichen Pläne und Maßnahmen interessierten sich nicht nur die Mitglieder des Sachausschusses, sondern auch interessierte Gäste aus der Politik. Und so konnte Oberstleutnant Rufin Mellentin als Vorsitzender des Sachausschusses und zugleich als Vorsitzender der GKS Süddeutschland, auch den Landrat des Landkreises Fürstenfeldbruck, Thomas Karmasin, den Fürstenfeldbrucker Bürgermeister Erich Raff und den Stadtrat Prof. Dr. Klaus Wollenberg begrüßen. Anschließend stellte sich die Bundestagsabgeordnete Katrin Staffler, Mitglied des EU Ausschusses und der Deutsch-Französischen Parlamentarischen Gesellschaft des deutschen Bundestages, einer Diskussion, welche Chancen sich diesbezüglich auch für Deutschland und Fürstenfeldbruck ergeben könnten.

Für die Zukunft braucht es Visionen. Chapeau, mutiges Frankreich!

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Text: Oberstleutnant Rufin Mellentin, Sachausschussvorsitzender

Fotos: Sachausschuss

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Gedenken an den zivilen und militärischen Widerstand im „Dritten Reich“!

GKS / Kreis München / Juli 2019

Am 15. Juli, genau fünf Tage vor der 75. Jährung des von Claus Schenk Graf von Stauffenberg verübten Attentates auf Adolf Hitler, fand in der Ludwig-Maximilians-Universität in München eine Veranstaltung statt, die dem Thema „Weiße Rose: Ethik des Widerstands – gestern und heute“ gewidmet war und an der neben zahlreichen Persönlichkeiten aus den verschiedensten Bereichen auch der Katholische Militärbischof für die Deutsche Bundeswehr teilnahm, der kurz nach Beginn einen Strauß weiße Rosen am Mahnmal der Widerstandsgruppe im Lichthof der Ludwig-Maximilians-Universität niederlegte und danach mit den Anwesenden im Gebet innehielt.

 

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Im Anschluss konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dann die Stelle im zweiten Stock besichtigen, von welcher aus Sophie Scholl die Flugblätter, die zuvor auch schon vor den Hörsälen und in den Gängen ausgelegt worden waren, über die Brüstung in den Lichthof der Münchener Universität warf, wobei sie und ihr Bruder entdeckt und anschließend festgenommen wurden. Jetzt folgte eine Führung durch die DenkStätte, dem zentralen Erinnerungsort zur Geschichte des studentischen Widerstands der Weißen Rose. Dort wird im Rahmen einer Dauerausstellung insbesondere über die einzelnen Aktionen der Gruppe sowie über die Inhalte der Flugblätter informiert.

 

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Der zweite Teil der Veranstaltung fand dann an der Hochschule für Philosophie statt, wo nach der Begrüßung der Gäste durch Prof. Dr. Markus Vogt (Ludwig-Maximilians-Universität München) und durch Dr. Veronika Bock (Direktorin des zebis) in der dortigen Aula Generalstabsarzt Dr. Gesine Krüger (Kommandeurin der Sanitätsakademie der Bundeswehr) in ihrem Grußwort sowie der Katholische Militärbischof Dr. Franz-Josef Overbeck in seinem Impulsvortrag auf das Thema eingingen, bevor eine äußerst interessante Podiumsdiskussion folgte. An dieser nahmen neben Prof. Dr. Markus Vogt und dem Katholischen Militärbischof auch Prof. Dr. Dr. Johannes Wallacher (Präsident der Hochschule für Philosophie), Prof. Dr. Ulrich Schlie (ehemaliger Abteilungsleiter Politik im Bundesministerium für Verteidigung), PD Dr. Barbara Schellhammer (Hochschule für Philosophie München) und Berthold Goerdeler (Enkel des damaligen Leipziger Oberbürgermeisters und Widerstandskämpfers Carl Friedrich Goerdeler) teil.

 

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Beim anschließenden Empfang gab es dann noch ausreichend Gelegenheit zum Austausch, welche auch ausgiebig genutzt wurde.

Als abschließende Bereicherung der uneingeschränkt gelungenen Veranstaltung wurden den Gästen noch Auszüge aus der Oper „Weiße Rose“ von Udo Zimmermann präsentiert, die sich dem Thema künstlerisch annäherten.

Außer mit dem zivilen Widerstand im „Dritten Reich“ befasste sich der GKS-Kreis München auch noch intensiv mit dem militärischen Widerstand gegen das NS-Unrechtsregime, insbesondere im Rahmen des Besuches der Sonderausstellung des Militärhistorischen Museums der Bundeswehr. Diese 22 Plakate umfassende Ausstellung wird seit einigen Wochen im Erdgeschoss des Stabsgebäudes des Landeskommando Bayern präsentiert. Die Fotocollagen versetzten die Besucher in das Jahr 1944 zurück und vermitteln ihnen einen Eindruck von der militärischen, gesellschaftlichen und politischen Lage des Deutschen Reiches im Jahr vor der Kapitulation. Mitunter werden die Besucher so auf direkte Weise mit der Frage „wie hätte ich damals gehandelt?“ konfrontiert, was durchweg zu einem vertieften Nachdenken anregt, einem Nachdenken über den Widerstand, welches hoffentlich für alle Zeit omnipräsent bleibt.

 

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Text: Hauptmann Stefan Nüßle, Vorsitzender GKS-Kreis München

Bilder: Hauptmann Thomas Kreil

Hauptmann Stefan Nüßle

Stabsfeldwebel Steffen Göllnitz

 

 

Bildlegenden:

Bild 1:

Zahlreiche Gäste folgten der Einladung zum Gedenktag, den das zebis und die Hochschule zusammen mit den Kooperationspartnern (Katholische Militärseelsorge, Ludwig-Maximilians-Universität München, Sanitätsakademie der Bundeswehr München, Weiße Rose Stiftung und der Stiftung Kulturelle Erneuerung) organisiert hatten.

Bild 2:

Dr. Hildegard Kronawitter, die Vorsitzende der Weiße Rose Stiftung e. V., führte eine der Gruppen durch die DenkStätte Weiße Rose am Lichthof der Ludwig-Maximilians-Universität in München, die ein zentraler Erinnerungsort zur Geschichte des studentischen Widerstands der Weißen Rose ist.

Bild 3:

Generalstabsarzt Dr. Gesine Krüger (Kommandeurin der Sanitätsakademie der Bundeswehr) richtet ein Grußwort an die Anwesenden.

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Die Teilnehmer der Podiumsdiskussion.

Bild 5:

Der Vorsitzende der Gemeinschaft Katholischer Soldaten – Kreis München, Hauptmann Stefan Nüßle, Prof. Dr. Ulrich Schlie, Berthold Goerdeler, Leitender Militärdekan Artur Wagner und Oberstleutnant Gereon Gräf, Vorsitzender des Katholikenrates beim Katholischen Militärbischof für die Deutsche Bundeswehr.

Bild 6:

Der zweite stellvertretende Vorsitzende Oberstabsgefreiter Thomas Röhling, der erste stellvertretende Vorsitzende Leutnant Theodor Forstner und der Vorsitzende des GKS-Kreises München, Hauptmann Stefan Nüßle, besuchten die Plakatausstellung der Bundeswehr.

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Bericht zum GKS-Stand bei „der Nacht im Schloss“ Oranienstein in Dietz am 30.08.2019

GKS / GKS West, AP Dietz und GKS-Kreis Koblenz / Dietz 30.08.2019

Am 30.08.2019 führte das Kommando Regionale Sanitätsdienstliche Unterstützung in Dietz wieder die „Traditionelle Nacht“ im Schlosspark des Schlosses Oranienstein durch.

Die Veranstaltung mit einer ausgesuchten Präsentation des Aufgaben- und Leistungsspektrums sowie der Fähigkeiten des Sanitätsdienstes der Bundeswehr, besitzt auch aufgrund des ansprechenden Rahmenprogramms eine große Popularität über den lokalen Bereich hinaus und trägt somit in hohem Maße zum guten Ansehen der Streitkräfte in der Region sowie in der Öffentlichkeit bei.

 

TdoT Schloss Dietz 2019

 

Um diesen Anlass zu nutzen und die GKS über die Liegenschaft und Dietz hinaus vorstellen zu können, hatte unser Ansprechpartner der GKS für den Bereich Dietz, Hauptmann a.D. Guenter Neuroth, einen Platz für die GKS im Rahmen des ebenfalls vor Ort auftretenden Psychosozialen-Netzwerks angemeldet. Aufgrund kurzfristiger anderweitiger Verpflichtungen übernahm der Kreisvorsitzende des benachbarten GKS Kreises Koblenz, OTL Frank Nowak, die Aufgabe, den zahlreichen Besuchern und Soldaten die Fragen rund um die GKS zu beantworten. Wie in den vergangenen Jahren konnte der Schlosspark wieder um die 3.000 Besucher aus ganz Deutschland willkommen heißen.

Und wie in all den Jahren zuvor bildete das Feuerwerk den glanzvollen Abschluss einer gelungenen Veranstaltung. Die Illumination des Barockschlosses und das Höhenfeuerwerk mit Untermalung moderner Musik waren wieder überwältigend.

Text und Bilder: Frank Nowak

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Männerwallfahrt in Germershausen

GKS / Bundesebene / Germershausen September 2019

Auch in diesem Jahr nahm die GKS wieder an der Männerwallfahrt in Germershausen teil. Und es war für uns in zweifacher Hinsicht etwas Besonderes: Wir hatten die Ehre, den Zweck der diesjährigen Wallfahrtskollekte bestimmen zu dürfen. Und so freuen wir uns, dass 842,72 € für das aktuelle Projekt der Nachbarschaftshilfe der katholischen Soldaten zusammen gekommen sind. Die Nachbarschaftshilfe unterstützt in Zusammenarbeit mit Caritas International das Projekt  „Beschäftigung junger Menschen – ein Schlüssel zum Frieden“ in Mali. Vor allem Jugendliche und junge Erwachsene leiden darunter, dass sie keine bezahlte Arbeit finden. Ihre Perspektiven sind nicht gerade ermutigend. Wer keine Arbeit findet, ist umso mehr der Versuchung ausgesetzt, von Milizen oder Banditen angeheuert zu werden, andere schließen sich mangels attraktiver Alternativen den Rebellen an oder machen sich auf den Weg nach Europa, um dort eine bessere Zukunft für sich und ihre Familien aufzubauen. Hilfe vor Ort bedeutet, besonders den jungen Menschen eine Einkommensmöglichkeit und damit eine Bleibeperspektive zu eröffnen. Dabei will dieses Projekt helfen.

Nähere Informationen: www.caritas-international.de

 

Männerwallfahrt 20191

 

Und es gab noch ein kleines Jubiläum: Für Hauptmann a.D. Michael Grundmann, der der Motor der GKS-Teilnahme an dieser Wallfahrt ist, war es das 20. Mal, dass er an der Männerwallfahrt teilnahm.

 

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Offener Brief an Kardinal Woelki

GKS / Bundesebene / 21.08.2019

In einem offenen Brief wendet sich der Bundesvorsitzende der GKS, Stabshauptmann Andreas Quirin, an Herrn Kardinal Rainer Maria Woelki.
Darin geht es um die Erklärung von Pax Christi, Diözesanverband Köln, zum jährlichen Internationalen Soldatengottesdienst.

Untenstehend können Sie den Brief als PDF lesen.

 

Die kath. Friedensorganisation Pax Christi, Diözesangruppe Köln, hat sich in einem Brief an Kardinal Woelki, den Kölner Erzbischof, gegen die Fortführung des Internationalen Soldatengottesdienstes im Hohen Dom zu Köln ausgesprochen. „Mit großer Betroffenheit haben wir die Erklärung von Pax Christi, Diözesanverband Köln, zur Kenntnis genommen, da dieser Internationale Soldatengottesdienst aus unserer Sicht ein wichtiges Zeichen dafür ist, dass es viele Wege gibt, sich in Verantwortung vor Gott und den Menschen für Gerechtigkeit, Frieden und Sicherheit aller Menschen einzusetzen und dass alle ihren eingeschlagenen Weg vor Gott verantworten und mit dessen Hilfe gehen wollen“, so der Bundesvorsitzende der GKS, Stabshauptmann Andreas Quirin.

 

HandwaermerDamit es alle angenehm warm hatten, verteilte die GKS diese Handwärmer beim Gottesdienst im Winter.

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Bereichskonferenz im Süden

GKS / Kreis Süd / Langau, Juli 2019

Mit 34 Erwachsenen und 17 Kinder fand am dritten Juliwochenende die Bereichskonferenz Süd statt. Fünfzehn Kreisvorsitzende mit ihren Familien folgten der Einladung des Bereichsvorstandes ins idyllische Langau.

Als besonderen Gast konnte der Bereich die stellvertretende Bundesvorsitzende Hauptfeldwebel Juliana Haberlag begrüßen.
Während Partner und Kinder das hervorragende Wetter nutzten um die Umgebung in malerischer Kulisse des Alpenvorlandes zu erkunden, zogen sich die Teilnehmer in den Sitzungssaal zurück.

In konstruktiven Gesprächen wurde über das Verbandsleben im Bereich Süd, die Veranstaltungen des letzten Jahres, sowie über aktuelle Herausforderungen und zukünftige Veranstaltungen in den Kreisen beraten, diskutiert und sich ausgetauscht. Die Anwesenden nutzen die Gelegenheit auch, der stellvertretenden Bundesvorsitzenden ihre Ideen, Vorschläge aber auch konstruktive Kritik für die Arbeit im Bundesvorstand mit zu geben.

nach der feierlichen Übergabe

 

Höhepunkt der Konferenz stellte wohl ohne Frage die von Oberstabsfeldwebel a.D. Burkhard Küttner gestaltete, bewegende Wortgottesfeier in der imposanten Wallfahrtskirche „Zum gegeißelten Heiland“ dar. Bereits während der Bundeskonferenz im März waren durch die Ehrenvorsitzenden der GKS die neuen Fahnenbänder verliehen worden. Alle Kreisvorsitzenden die an diesem großen Ereignis nicht teilnehmen  konnten, bekamen nun in diesem feierlichen Rahmen ihre Fahnenbänder durch die stellvertretenden Bundesvorsitzende und den Bereichsvorsitzenden Süd, Oberstleutnant Rufin Mellentin, übergeben.

Nach einem ergänzenden Sitzungspart am Sonntagvormittag und einem anschließend stärkenden Mittagessen machten sich alle Teilnehmer auf  den Heimweg. Alle Beteiligten hoffen auf ein baldiges Wiedersehen, allerspätestens zur Bereichskonferenz 2020, nicht weit vom diesjährigen Veranstaltungsort.

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Bedrohung unserer Demokratie – Die Herausforderungen im 21. Jahrhundert

GKS / Kreis Kaufbeuren / Langenargen 24.05.- 26.05.2019

Um sich gemeinsam diesem Thema zu widmen machten sich vom 24.05.-26.05.19 zahlreiche Familien auf, um am Familienwochenende des GKS Kreises Kaufbeuren in Langenargen am Bodensee mit dabei zu sein.

Nach erfolgter Ankunft am Freitagabend im Feriendorf Langenargen und dem ersten gemeinsamen Abendessen erfolgte die Begrüßung durch den Vorsitzenden des GKS Kreises Kaufbeuren.

Nach der Vorstellungsrunde führte die Referentin Frau Verena Voigt sogleich sehr kurzweilig ins Thema ein, so dass schon sehr bald reges Interesse geweckt wurde und alle schon sehr gespannt auf den Dialog am nächsten Tag warteten.

Am Samstagmorgen ging es dann nach dem Frühstück gleich rein ins Thema und wurde bis zum Mittagessen fortgeführt.

 

TN Gruppenfoto außen

 

Am Nachmittag hatten alle die Gelegenheit Langenargen und die Umgebung am Bodensee auf eigene Faust zu erkunden, was auch sehr rege genutzt wurde, da sich das Wetter von seiner Sonnenseite zeigte. Nach dem gemeinsamen Abendessen führte die Referentin noch einige Diskussionen mit uns fort und der Abend wurde dann in gemeinsamer Runde im „Bodenseestüble“ beendet. Nach erfolgtem Frühstücksbuffet am Sonntagmorgen lud Pastoralreferent Hubert Huster zum Wortgottesdienst ein, den er das letzte Mal in unserer Runde gestaltete, denn er verlässt die Militärseelsorge, wird aber in der Pfarreigemeinschaft Kaufbeuren weiterhin mit uns in Kontakt bleiben. Als Dank und Anerkennung seiner Unterstützung und seelsorgerischen Tätigkeit in unserem GKS Kreis übergab ihm der Vorsitzende StFw Ortmann ein kleines Präsent mit auf den Heimweg. Im Anschluss daran trafen sich alle wieder im Plenarsaal zur Abschlussrunde und Reflexion des Themenwochenendes.

Text und Fotos: StFw Ortmann Bernd

 

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Themenwochenende des GKS Kreises Fürstenfeldbruck der Gemeinschaft Katholischer Soldaten (GKS) in Langau - Steingaden

GKS / Kreis Fürstenfeldbruck / Langau-Steingaden  5.-7. Juli 2019

Unter dem Motto „Wohlfühlen wie zu Hause“ hatte der GKS- Kreis Fürstenfeldbruck 60 Menschen in die Nähe der Wieskirche eingeladen, um in herrlicher Kulisse nicht nur die Seele baumeln zu lassen, sondern um erstmals in diesem Jahr dem Dreiklang des GKS Gedankens „Begegnung-Bildung und Besinnung“ ein Gesicht zu geben.

Die Rahmenbedingungen für die Begegnung hatte der Geschäftsführer des GKS Bereiches Süd, Burkhard Küttner, in altbewährter Manier gesetzt. Das Haus, die Kinderbetreuung, kurzgesagt „das Klima“, stimmten. Nicht zuletzt hatte er auch mit der Wahl des Referenten, Herrn Oberst i.G. Jörg Kunze (George C. Marshall European Center for Security Studies; Hans Seidel Stiftung), die Voraussetzungen geschaffen, um das gewählte Bildungsthema „Nichtverbreitung, Rüstungskontrolle und Abrüstung – eine Einführung“ zu einem wahren Gewinn an vernetzter Bildung werden zu lassen. Bereits bei der abendlichen Vorstellungs- und Begrüßungsrunde hatte der Referent anklingen lassen, dass er – auch aufgrund seiner dreijährigen Erfahrungen als Militärattaché in Teheran –  sehr wohl auch den vermeintlich aktuelleren Bezug zum „Iran-Konflikt“ herstellen könne. So wurde dann auch flexibel reagiert und der angebotene Zusatznutzen für alle gewinnbringend realisiert. Vielen Dank für den gelungenen „Bildungsteil“.

 

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Zur „Vorabendmesse“ konnte dann auch erstmals der neue Militärdekan Andreas Vogelmeier zur Gruppe stoßen und den Dreiklang mit einer schönen Messefeier vollenden. Nachdem sich die Gemeinschaft am Lagerfeuer, bei Spaziergang und Sport, beim Basteln, bei Musik, schönen Gesprächen und gemeinsamen Spielen mannigfaltig erleben durfte, konnte man am Ende ein gewohntes Resumée ziehen: Wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen Anfang Dezember.

PS: Während des Themenwochenendes konnte Hauptmann Michael Lipp von der Offizierschule der Luftwaffe als designierter Ortsvorsitzender des GKS Kreises Fürstenfeldbruck gewonnen werden. Auch er kann auf bewährte Mitstreiter zurückgreifen. Danke für euer gemeinsames Engagement. Das macht Freude!

 

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Text und Fotos: Oberstleutnant Rufin Mellentin, Bereichsvorsitzender Süd

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Themenwochenende des GKS Kreises Bonn vom 12.-14.07.2019

GKS / Kreis Bonn / Sellinghausen 12. – 14.7.2019

Pünktlich zum Ferienbeginn in NRW reisten fünfzehn Familien des GKS-Kreises Bonn unter Leitung ihres Vorsitzenden, dem  OStFw Sascha Schneider, in das Ferienhotel Stockhausen in Sellinghausen im Sauerland. Als Referent konnte Herr Martin Hörle zum Thema „Der Christ als unerlässlicher Vermittler europäischer Grundwerte im Sinne des Vertrages von Lissabon“ gewonnen werden.

Zur Stärkung nach teilweise strapaziöser Anreise stand zunächst das Abendessen auf dem Programm. Der restliche Abend war dann geprägt von der Begrüßung durch den Kreisvorsitzenden und dem Kennenlernen der Teilnehmer untereinander.

 

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Ein „kurzes“ Morgenlob nach dem Frühstück stimmte am Samstagmorgen in den Tag ein, bevor es nahezu übergangslos in die Vortragsreihe und Gruppenarbeiten überging.

Der Referent stellte zunächst sich und seine Herangehensweise an das Thema vor.

Durch einen sehr ausgewogenen Ablauf zwischen Vortragsanteilen und Gruppenarbeit hat er das Thema gut an die Frau und den Mann gebracht. An den Gruppenarbeiten beteiligten sich alle sehr motiviert und mit besonderem Engagement; die anschließenden Diskussionen wurden äußerst angeregt und fachlich hochwertig geführt. Herr Hörle verstand es zu jeder Zeit, die Diskussionen durch gezielte Anmerkungen in die richtige Richtung und ergebnisorientiert zu lenken.

Während sich die Eltern intensiv mit den europäischen Grundwerten beschäftigten, wurden die Kinder durch das Kinderbetreuungsteam hervorragend betreut.

 

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Mit dabei war auch das Spendenschwein „Thea“. Verbunden mit einem Appell des Kreisvorsitzenden, Thea kräftig zu füttern, konnten insgesamt € 100,- für den  „Förderverein für krebskranke Kinder e.V. Köln“ gesammelt werden.
Den Abschluss des Wochenendes bildete der festliche Gottesdienst in der Kapelle St. Blasien aus dem Jahre 1885, der durch Militärdekan Hans-Peter Treier gestaltet wurde. In seiner Predigt nahm er noch einmal das Thema auf und betonte, wie wichtig die christlichen Grundwerte für ein gemeinsames und solidarisches Europa sind.

Unter dem Strich waren alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer voll des Lobes über die Unterbringung, den Ablauf und den Referenten. Das Themenwochenende war ein voller Erfolg für die GKS und den Kreis Bonn.   

 

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Text und Fotos:  StFw Sascha Schneider

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Wallfahrt zum „Heiligen Berg Bayerns“

GKS / Kreis München / Wallfahrt zum Heiligen Berg Bayerns am 5. Juni 2019

Bereits zum zwölften Mal wallfahrtete die Katholische Militärseelsorge am 5. Juni 2019 mit über 700 Teilnehmerinnen und Teilnehmern (unter welchen sich auch eine Delegation des GKS-Kreises München befand) bei strahlendem Sonnenschein durch das malerisch anmutende bayerische Alpenvorland zum ältesten und nach Altötting zweitgrößten Wallfahrtsort des Freistaates, zum unweit des Ammersees gelegenen „Heiligen Berg Bayerns“ nach Andechs. In der dortigen Wallfahrtskirche Sankt Nikolaus und Elisabeth, in deren angrenzender „Schmerzhaften Kapelle“ Prinz Heinrich von Bayern und der bayerische Komponist Carl Orff beigesetzt wurden, zelebrierte dann Militärdekan Dr. Dr. Michael Gmelch vom Katholischen Militärpfarramt Neubiberg in Begleitung zahlreicher Konzelebranten die Heilige Messe, welche musikalisch von der Fliegerhorst-Kapelle Kaufbeuren unter Leitung von Klaus Reggel umrahmt wurde und auf deren Ende die Inanspruchnahme der weit über die Grenzen hinaus bekannten Gastronomie folgte, wodurch nun nach dem Geist und der Seele auch dem Leib und somit der Trinität des Menschen in Gänze Gerechtigkeit wiederfahren konnte.

 

Foto von Stabsfeldwebel Ralf Marx

Text: Hauptmann Stefan Nüßle, Vorsitzender GKS-Kreis München

Bild: Stabsfeldwebel Ralf Marx Von links nach rechts: Militärpfarrer Andreas Vogelmeier, Hauptmann Stefan Nüßle, Oberstabsgefreiter Ulrich Öttl und Oberstabsgefreiter Thomas Röhling.

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Seminar Dritte Lebensphase Oktober 2019: – Noch 2 Plätze frei

 GKS / Bundesebene / Nürnberg 9.-13.10.2019

Für unser Oktober-Seminar „"Wenn jeden Tag Sonntag ist. Seminar zur Vorbereitung auf die Dritte Lebensphase"“ vom 9.-13.10.2019 in Nürnberg sind aufgrund von Absagen zwei Plätze frei geworden. Das Seminar bietet Soldatinnen und Soldaten und ihren Partner/innen Informationen und Orientierungshilfen für die Zeit nach dem Dienstzeitende. Weitere Informationen und die Formulare zur Anmeldung finden Sie hier oder wenden Sie sich bitte an den Seminarverantwortlichen OStFw a.D. Reinhard Kießner unter 09776-5769 oder per Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Restplätze

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75 Jahre nach dem 20. Juli 1944 - Erinnern an den militärischen Widerstand

Auch 75 Jahre nach dem gescheiterten Attentat auf Adolf Hitler bleibt die Frage nach den Motiven ungeklärt. Was trieb den Aristokraten Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg an, am 20. Juli 1944 in der „Wolfschanze“ in Ostpreußen eine Sprengladung zu zünden? Eine Gruppe hochrangiger Offiziere der deutschen Wehrmacht hatte versucht, mit einem Attentat auf Adolf Hitler die nationalsozialistische Regierung zu stürzen. Doch Hitler überlebte, der Staatsstreich missglückte. Oberst Stauffenbergs Entschluss, Hitler zu töten, sollte in erster Linie die Diktatur und den grausamen Krieg beenden. Dass sie den Willen der Mehrheit ihrer Landsleute übergehen würden, wussten die Akteure des 20. Juli bereits vor der eigentlichen Tat. Selbst Gegner Hitlers hatten den Mord aus politischen und religiösen Gründen abgelehnt.

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Vermutlich haben deshalb die Widerstandskämpfer um Stauffenberg keine zentrale Rolle nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges in der neuen Bundesrepublik gespielt. Auch sieben Jahre nach dem gescheiterten Attentat zeigte eine Umfrage des Allensbacher Institut für Demoskopie, dass rund ein Drittel der Befragten den Anschlag auf Hitler missbilligten. Und auch noch 1956 ist die Mehrheit der Bundesbürger dagegen, eine Schule nach Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg zu benennen. Die Widerstandskämpfer stammten in erster Linie aus dem deutschen Adel und den Führungskreisen der deutschen Wehrmacht. Welche Motive die Akteure antrieben und wie die eigentlichen Chancen für einen gelungenen Staatsstreich standen, lesen Sie untenstehend in „75 Jahre nach dem Umsturzversuch Claus Schenk Graf von Stauffenberg“ aus dem aktuellen, sicherheitspolitischen AUFTRAG.


Text: Nadin Schley
Anhang:
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Besuch von Freunden Bildung, Besinnung und Begegnung international

GKS/Bundesvorstand/Berlin 28.-30.6.2019

Zur traditionellen Bundesvorstandssitzung im Juni, die immer ein wenig etwas besonderes ist, da sie auch zur Weiter- und Fortbildung genutzt wird oder zur vertieften inhaltlichen Arbeit an einem Thema, hatte der Bundesvorstand in diesem Jahr Mitglieder des Präsidiums der Arbeitsgemeinschaft Katholischer Soldaten in Österreich eingeladen. Nachdem im Juni 2018 mit dem Abschluss einer Partnerschaftsvereinbarung ein feierlicher Schritt hin zu einer verstärkten Zusammenarbeit getan worden war, stand dieses Treffen ganz im Zeichen der inhaltlichen Arbeit. Die Katholische Soziallehre und ihre Aussagen zu Gerechtigkeit, Verantwortung und Frieden waren ein Schwerpunkt des gemeinsamen Arbeitens. Intensiv wurde auch über die internationale Zusammenarbeit, die Inhalte und äußeren Bedingungen diskutiert.

 

klein 2019 Sandra Ratkovic 73

 

 

 

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Gemeinsam legten die Vertreter der AKS und der GKS am Samstagvormittag in aller Frühe am Ehrenmal der Bundeswehr einen Kranz nieder und gedachten so der toten Kameraden auf beiden Seiten. Zuvor hatte der Geistliche Beirat auf Bundesebene, MD Bernd F. Schaller, in die Architektur und Symbolik de Ehrenmals und der dortigen Gedenkkultur eingeführt. Daran schloss sich ein Gang in den Bendlerblock und an das Denkmal der Beteiligten am Umsturzversuch vom 20. Juli 1944 an.

 

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Damit war der geschichtliche Teil der gemeinsamen Unternehmungen noch nicht vorbei. Am späten Samstagnachmittag, nachdem man intensiv getagt hatte, ging es zur Bernauer Straße. Bei einer Führung über den dortigen Mauerstreifen wurde die noch gar nicht so ferne Geschichte der deutschen Teilung lebendig und spürbar. Mindestens 140 Menschen wurden in den Jahren von 1961 bis 1989 Opfer des Grenzregimes an der Berliner Mauer, darunter 101 DDR-Flüchtlinge, 30 Personen aus Ost und West, die ohne Fluchtabsicht verunglückten oder erschossen wurden, und 8 im Dienst getötete Grenzsoldaten. An der mitten im Grenzstreifen errichteten Gedenkmauer bekamen diese Zahlen ein vielfaches Gesicht, wurden Geschichten und Personen hinter diesen Fakten lebendig.

Mit vielen Ideen, Überlegungen und klaren Aufträgen für die Gestaltung der weiteren gemeinsamen Zusammenarbeit ausgestattet, ging man am Sonntag auseinander. Wichtig ist vor allem auch, dass es gelingt, die Zusammenarbeit über alle Ebenen zu ermöglichen und zu intensivieren. Daran wird in den nächsten Monaten gearbeitet werden.

Schön war es, Freude hat es gemacht und Freundschaft und Verbundenheit wachsen lassen.

Wir freuen uns auf viele weitere Gelegenheiten zur Begegnung und zu gemeinsamem Tun.

 

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Text: Bundesgeschäftsführerin Regina Bomke

Fotos: Sandra Ratkovic

 

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Familienthemenwochenende GKS-Kreis Koblenz

GKS / Kreis Koblenz / Biersdorf am See 14.-16. Juni 2019

Vom 14.-16. Juni 2019 führte der GKS-Kreis Koblenz wieder ein Familienthemenwochenende in Biersdorf am See durch. Der Vorsitzende des Kreises Oberstleutnant Frank Nowak konnte bei der Einführung in das Thema und der traditionellen Vorstellungsrunde am Freitag neun Familien mit zehn Kindern begrüßen. Besonders erfreulich war die Teilnahme der Familie König aus dem Saarland. Hptm Christoph König hat sich bereit erklärt für einen neuen Kreis im Saarland als Vorsitzender zur Verfügung zu stehen. Als Paten-Kreis für das Saarland konnten erste Informationen und Einweisungen für den möglichen neuen Vorsitzenden des Kreises Saarland durchgeführt werden. Wenn alles nach Plan verläuft wird der neue Kreis offiziell bei der Bereichskonferenz West Ende November gegründet werden.

Natürlich wurde wieder besonderes Augenmerk auf die Kinderbetreuung gelegt. Das vielseitige Animationsprogramm durch das professionelle Animationsteam des Hotels hatte nicht nur In- sowie Outdoor-Spiele auf dem Programm, sondern führte unter anderem ein Bowlingturnier für die Kinder durch. Ein besonderes Highlight war das Spielezimmer, das direkt neben dem Tagungsraum eingerichtet war und nicht nur die Kleinen begeisterte. Das gesamte Zimmer war mit Brett- und  Geschicklichkeitsspielen sowie einem großen Mal- und Basteltisch ausgestattet.

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Der Samstagvormittag war geprägt durch den Bildungsanteil in Form von zwei Vorträgen. Als Referent konnten wir zu den sehr interessanten Themen „Geistliche Wurzeln des Patriotismus. Das vierte Gebot als geistige Wurzel der Vaterlandsliebe. Wie katholische Soldaten ihren Einsatz im zweiten Weltkrieg motivierten" und „Die GKS eine Lobby für den Frieden. Wie Oberst Dr. Korn den geistigen Wandel einer Armee initiierte." Herrn Dr. Heinrich Walle begrüßen.
Der Fregattenkapitän a.D. Dr. phil. Heinrich Walle hat Geschichtswissenschaften studiert und war Militärhistoriker am Militärgeschichtlichen Forschungsamt. Nach seiner Pensionierung studierte er katholische Theologie und war 15 Jahre lang Lehrbeauftragter für Didaktik der Geschichte am Historischen Seminar der Universität zu Köln. Unter seinen vielen Publikationen findet sich z.B. „Katholische Christen in der Bundeswehr, hrsg. vom Katholischen Militärbischofsamt, Köln 1987, S. 19 bis 67: Heinrich Walle: Gemeinschaft Katholischer Soldaten (GKS). Eine Lobby für den Frieden.“
Diese vielschichtigen Themen wurden kompetent und mit vielen erstaunlichen Randinformationen gewürzt vorgetragen. Obwohl Dr. Walle einen Ritt durch die menschliche Zeitgeschichte vom Alten Testament, mit der Entstehung der Zehn Gebote, bis in die aktuelle Zeit hinein durchführte, schaffte er es immer wieder den Bezug zum Soldatenberuf anschaulich darzustellen. Besonders die Rolle des Königsteiner Offizier Kreises und die daraus hervorgegangene GKS in der Entstehung der Militärseelsorge in der Bundeswehr und in der Mitwirkung der Reform der Inneren Führung war sehr lehrreich.
Die anschließende Diskussion zeigte in besonderen Maße wie sehr der Soldat und seine Familie sich mit diesem Thema auseinandersetzen sollten.
Dr. Walle ist nicht nur aufgrund seiner Publikationen der GKS besonders verbunden. So war es für ihn selbstverständlich, auf ein Honorar oder Fahrtkosten zu verzichten. Als Dankeschön ließ es sich der Vorsitzende trotzdem nicht nehmen, ein kleines Dankeschön in Form eines Gutscheines der Bücherei der Abtei Maria Lach und einen guten Tropfen zu überreichen.
 

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Am Samstagnachmittag wurden durch den Kreisvorsitzenden in gewohnter Manier die aktuellen Entwicklungen innerhalb der GKS mit ihren Zielen und Ausrichtung sowie die Ergebnisse der Woche der Begegnung und der Bereichskonferenz West vorgestellt. Es wurde von der Wahl des neuen Bundesvorstandes über neue Eigenbeiträge bis zur Einführung eines neuen Gesangbuches verschiedenste Themen besprochen. Zusätzlich wurde über das neue Unterstützungsprojekt des Bereich West informiert. Für den Förderverein für krebskranke Kinder e.V. Köln konnten 60 Euro an Spenden gesammelt werden. Auch für Besinnung und Begegnung blieb am Nachmittag noch genug Zeit, so dass sich die Familien von diesem arbeitsintensiven Tag nochmals stärken konnten um den Abend mit einem Bowlingturnier ausklingen zu lassen.
Am Sonntagmorgen konnten wir eine sehr besinnliche Dreifaltigkeits-Messe feiern. Der geistliche Beirat unseres Kreises Herr Dekan Michael Kühn ließ es sich trotz vollem Terminkalender nicht nehmen, mit uns die Messe zu feiern und uns in seiner Predigt das Dreifaltigkeitsfest und den Begriff der Dreifaltigkeit näher zu erläutern.
Mit dem abschließenden gemeinsamen Mittagsessen fand das Wochenende einen schönen und runden Abschluss. Alle Teilnehmer waren sich einig wieder einmal ein schönes, besinnliches und erholsames Wochenende im Kreise der Katholischen Gemeinschaft verbracht zu haben.

 Text und Bilder: OTL Frank Nowak

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Themenwochenende im Kloster Kostenz, Perasdorf

GKS / Kreis Freyung / Perasdorf 24.05.-26.05.2019

Der GKS-Kreis FREYUNG führte vom 24.05.-26.05.2019 mit einer Beteiligung von 13 Familien, insgesamt 39 Personen, ein Themenwochenende unter dem Motto: “Eine Welt ohne Weltordnung, ohne Weltmacht durch“.
Hierbei wurde das Thema "Herausforderungen und Risikopotentiale internationaler Sicherheitspolitik" unter besonderer Betrachtung der USA, Russlands und des Nahen Ostens bis 2025 aus europäischer Sicht und Europa als globaler Mitspieler betrachtet. Der Referent Dr. Gunther Schmid veranschaulichte in seinem zweistündigen Vortrag dieses komplexe Thema sehr mitreißend und interessant. In der abschließenden Diskussion wurden alle offenen Fragen vollumfänglich beantwortet. Eine besondere Attraktivität fand das Thema durch die anstehende EU-Wahl bei den Teilnehmern.

 

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Den Samstagnachmittag konnte jede Familie mit den außergewöhnlichen guten Freizeitmöglichkeiten in Sankt Englmar und Umgebung für sich nutzen. Pater Patrick, der geistliche Beirat und militärischer Standortpfarrer, begleitete das Themenwochenende. Zum Ausklang des Tages wurde durch Pater Patrick in der schönen Kapelle des Klosters Kostenz ein gemeinsamer Gottesdienst zelebriert. Beendet wurde die Veranstaltung am Sonntag mit einem gemeinsamen Mittagessen.

 

Text: StFw Michael Lütje
Bild: OStFw Söldner Walter

 

   

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Weltfriedenstagsgottesdienstes in Berlin

GKS / Bundesebene / Berlin, 5.6. 2019

Am 5.6.2019 lud der Berliner Erzbischof Dr. Heiner Koch Soldatinnen und Soldaten zur Feier des Weltfriedenstagsgottesdienstes in die St. Johannes-Basilika ein. Gerne folgten wir mit einer kleinen Delegation dieser Einladung. Zusammen mit dem Militärgeneralvikar, Msgr. Reinhold Bartmann, der stellv. Leitenden Militärdekan Bernd F. Schaller und weiteren Militärseelsorgerinnen und Militärseelsorgern feierten 100 Bundeswehrangehörige die Heilige Messe. In seiner Predigt rief der Erzbischof dazu auf, die Vision unseres Glaubens zu leben, dass der Himmel offen steht und wir dies hier auf Erden erfahren und für andere erfahrbar machen können.

Eine Vision zu haben, sich mit den Fragen intensiv zu befassen, was unser Ziel, unser Auftrag ist, sei eine Voraussetzung gelingenden Lebens und Tuns. Dies gelte nicht nur für jeden Einzelnen, sondern auch für Gemeinschaften, Institutionen, Staaten und auch für Europa. Häufig aber vermisse er dieses Nachdenken, dieses fragende Suchen, dieses Arbeiten an der Vision, an der dann das konkrete Handeln ausgerichtet werden könne und aus der die Kraft zum Durchhalten und zum Überwinden von Hindernissen und Schwierigkeiten gezogen werde. „Wagen Sie es, sich auf diese Fragen einzulassen, nach Antworten zu suchen, eine Vision zu haben und aufzubrechen. Dann ist auch das Ausfüllen von Tabellen im alltäglichen Dienst ein Friedensdienst.

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Im Anschluss an den Gottesdienst nutzten die Anwesenden im Garten der St. Johannes-Basilika im Schatten großer Kastanienbäume die Zeit und Gelegenheit zum Kennenlernen und Austausch. Weltfriedenstagsgottesdienstes feiert die Katholische Kirche seit 1968. Papst Paul VI. hatte angesichts der weltweiten Spannungen den 1. Januar zum Gedenktag für den Weltfrieden erklärt. Zu jedem Weltfriedenstag veröffentlicht der Papst eine Friedensbotschaft, die die aktuelle Situation aufnimmt. In diesem Jahr steht die Botschaft unter dem Thema "„Gute Politik steht im Dienst des Friedens". In Deutschland laden aus Anlass des Weltfriedenstages zu verschiedenen Zeitpunkten im Jahr Bischöfe Soldatinnen und Soldaten, Polizei und Rettungskräfte zu Friedensgottesdiensten ein.

Text: Regina Bomke, Bundesgeschäftsführerin

Bilder: KS / Doreen Bierdel

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Themenwochenende Kreis Köln unter dem Motto „Miteinander für Europa / Miteinander wie sonst?“ 

GKS / Kreis Köln / Niederlande 31.5.-2.6.2019

„Miteinander für Europa / Miteinander wie sonst?“ Unter diesem Motto stand das diesjährige Themenwochenende des Kreises Köln und war damit, sei es von kirchlicher, militärischer oder politischer Seite gesehen, hochaktuell.

Aufgrund der unerwartet hohen Anmeldezahlen musste, um möglichst vielen Personen die Teilnahme zu ermöglichen, zu besonderen Maßnahmen gegriffen werden. So wurden in einem sieben Kilometer entfernten Hotel nochmals fünf Zimmer angemietet. Eine Familie pendelte aufgrund der Nähe des Wohnortes zur Tagungsstätte sogar jeden Tag hin und her, und ermöglichte dadurch die Mitnahme einer weiteren Familie. Es zeigt, der Kreis Köln ist „eine Gemeinschaft“ und rückt im wahrsten Sinne des Wortes zusammen. Der Kreisvorsitzende Stabsfeldwebel (OA) Peter Öchslein sprach hierfür allen seinen Dank aus und betonte ausdrücklich, wieviel Spaß es in der Vorbereitung und Durchführung gemacht hat, dieses Wochenende gestalten zu dürfen. Besonders erwähnt sei hierbei die flexible und unbürokratische Unterstützung durch den Bundesvorstand!

TWE 2019 Motto

 

Nach entspannter Anreise am Freitagnachmittag, dem gemeinsamen Abendessen und der allgemeinen Begrüßung durch Peter Öchslein erfolgte die Vorstellung des Referenten, Herrn Gerhard Proß. Gerhard Proß ist im Leitungskomitee des Netzwerks -Miteinander für Europa-. Das ist eine Initiative von europaweit mehr als 300 christlichen Gemeinschaften und Bewegungen verschiedener Kirchen. Als eigenständige Gruppierungen bilden sie ein Netzwerk, das sich für gemeinsame Ziele einsetzt, wobei das je eigene Charisma zum Tragen kommt. Die Initiative ist Frucht starker gemeinsamer Erfahrungen. Die Gemeinschaften und Bewegungen – unterschiedlich wie die Kulturen, Sprachen und Regionen Europas – schaffen untereinander, stets im Respekt vor der Verschiedenheit, gemeinschaftliche Beziehungen.


Weiterer Ablauf

Neben der Vorstellung des Ablaufs des Wochenendes stand als wichtigster Tagesordnungspunkt an diesem Tag die Vorstellung des neuen sozialen Projekts des Bereichs West für den Zeitraum 01.04.2019 bis 31.03.2020 an. Das Projekt unterstützt den „Förderverein für krebskranke Kinder e.V. Köln“! Ziel des Vereins ist es, das Leben von krebskranken Kindern und ihren Familien leichter, bunter und hoffnungsvoller zu machen. Im Vorfeld würde hierüber bereits schon berichtet und informiert. Informationen sind auch unter www.krebskrankekinder-koeln.de zu finden.
Der Kreisvorsitzende richtete an alle anwesenden Kreismitglieder den Appell, das Projekt, für welches der Kreis Köln die Federführung hat, als Kreis gemeinsam zu unterstützen, und alles Mögliche zu unternehmen, um möglichst viele Spenden zu sammeln, das Spendenschwein „Thea“ kräftig zu füttern und es somit zum Erfolg zu führen. Die Kinder und deren Familien brauchen dieses Engagement. Helfen kann jeder!
Im Anschluss an den Vortrag kam es beim gemütlichen Beisammensein zu vielen Gesprächen, während die Kinder in der Kinderbetreuung versorgt waren.

Am Samstag fand nach dem Frühstück das Morgenlob statt. Neben der musikalischen Einstimmung machte die Geschichte „Das perfekte Herz“ deutlich, dass ein Herz ohne Flecken, Narben, Risse, Löcher und sonstige Fehler nicht immer das perfekte Herz ist. Denn gerade diese Flecken, Narben, Risse und Fehler machen oftmals ein perfektes Herz aus. Ist es doch ein Spiegelbild der Lebensgeschichte des Trägers, sei es im positiven oder negativen.

Zu Beginn des Vortages führte Gerhard Proß mit der Vorstellung des Netzwerks -Miteinander für Europa- in das Thema ein.
Anlässlich der Feierlichkeiten zur Unterzeichnung der „Gemeinsamen Erklärung zur Rechtfertigungslehre“ am 31. Oktober 1999 in Augsburg reisen Verantwortliche von verschiedenen Bewegungen und Gemeinschaften aus dem evangelischen und katholischen Raum aus Italien und Deutschland an. Sie erfahren tiefe Gemeinschaft untereinander und verstehen, dass sie von nun an miteinander in Beziehung bleiben sollen. Bei weiteren Veranstaltungen von „Treffen von Verantwortlichen“ wird bewusst, dass es in allen Ländern des Kontinents Mitglieder von Bewegungen und Gemeinschaften gibt. In der Folge entsteht die Idee, dies als Zeugnis europaweit gelebter Geschwisterlichkeit sichtbar zu machen und so kommt es 2004 zu den ersten Veranstaltungen von - Miteinander für Europa -.

 

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20 Jahre -Miteinander für Europa-

Da Gerhard Proß das Netzwerk von Anfang an begleitete, konnte er anschaulich, oft auch sehr persönlich und emotional aus der Zeitreise durch 20 Jahre -Miteinander für Europa- vortragen. Es wurde deutlich, dass sich die Umsetzung der „Gemeinsamen Erklärung zur Rechtfertigungslehre“ trotz Anerkennung eines gemeinsamen Grundstocks des Glaubens der katholischen und evangelischen Kirche im Alltag schwierig gestaltet und oft von Verletzlichkeiten/Eitelkeiten auf beiden Seiten bzw. dem Vorhandensein zweier unterschiedlicher Kirchenrechte geprägt ist. Fortschritte bringt zumeist die Versöhnung und Gemeinsamkeit, welche aus persönlichem kennenlernen und gemeinsamen Erfahrungen hervor geht.
Die fünf Schlüssel zur Einheit sind hierbei:
1. Jesus in der Mitte
2. das Bündnis der gegenseitigen Liebe
3. das Wort Gottes
4. Versöhnung
5. eine veränderte Haltung
Jesus bildet hierbei den Grundstock, Liebe die Basis und das Wort Gottes die Leitlinie. Die Versöhnung kann dann aus der veränderten Haltung zum Miteinander hervorgehen.
In Gruppenarbeiten, welche sich mit dem Thema „Spaltungen im Alltag – Veränderungen/ Annäherungen bewirken“ befassten, wurde, wie auch im gesamten Vortrag deutlich, dass ein aufeinander zugehen nur möglich ist, wenn es den Menschen gelingt über den eigenen Schatten zu springen. Jeder soll und kann hierbei aber seinen Platz behalten. Durch die Anerkennung der Unterschiede und der Gemeinsamkeiten wird dann ein aufeinander zugehen möglich!
Unterstrichen und deutlich gemacht wird dies durch das Bündnis der Bischöfe: „Dein Kreuz ist mein Kreuz, deine Freude ist meine Freude“

Während des Vortages wurden die Kinder und Jugendlichen mit Spielen und Basteln betreut.

 

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Besuch in Maastricht

Abgerundet wurde der Samstag durch einen Besuch in den „Grotten Noord“ in Maastricht. In einer getrennten Führung für Erwachsene und Kinder und Jugendlichen wurden Einblicke in die Zeit des Abbaus von Mergel in den weitverzweigten Gängen der Grotten vermittelt.
Die Grotten sind dabei untrennbar mit der Geschichte Maastrichts verwoben.
Während der französischen Belagerung von Maastricht suchten viele Bauern aus den Dörfern um den Sint Pietersberg Schutz in diesem unterirdischen Netzwerk. Noch heute sind hier teils jahrhundertealte außergewöhnliche Abbildungen an den Wänden zu sehen. Im 2. Weltkrieg wurden viele wertvolle Kunstwerke der Niederlande in den Grotten gelagert.
Im Anschluss an die Führungen blieb den Familien noch Zeit, eine der schönsten Städte der Niederlande zu erkunden. Maastricht ist immer eine Reise wert!
Bei schönstem Wetter und angenehmen Temperaturen bis in den späten Abend fand der Tag seinen Ausklang bei Spielen und interessanten Gesprächen.

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Am Sonntag wurde das Wochenende durch die fast 50 Teilnehmer in einer Gesprächsrunde nochmals kurz nachbereitet. Der Kreisvorsitzende richtete seine Dankesworte an die Kinderbetreuung, an die administrativen Helfer/innen und an alle, die zum Gelingen des Themenwochenendes beigetragen hatten. Unser „Geburtstagskind“ Peter K. wurde mit einem kleinen Präsent und dem obligatorischen Liedbeitrag bedacht.
Anschließend wurde zum Gottesdienst in der Kirche St. Marien in Herzogenrath gewandert. Nach einer Begrüßung durch Pastor Dr. Guido Rodheudt, nahmen wir am Gottesdienst der Gemeinde Teil. Die anwesenden Familien der GKS wurden hierbei durch persönliche Ansprache, die Erwähnung in den Fürbitten und das Mitwirken bei den Lesungen durch Georg Böhmer in offener und herzlicher Art in den Gottesdienst eingebunden. Abgerundet wurde der feierliche Gottesdienst durch die musikalische Begleitung eines Mädchenchors aus Vilnius/Litauen der am Internationalen Chorfestival und Wettbewerb, der Cantarode in Kerkrade/NL, teilnahm.
Der GKS Kreis Köln bedankt sich nochmals herzlich bei Herrn Pastor Dr. Guido Rodheudt und der Gemeinde Herzogenrath für die Gastfreundschaft. Nach der Wanderung zurück zur Abdij Rolduc und dem abschließenden Mittagessen, reisten die Teilnehmer zurück in die Heimat.

Text und Bilder: Stabsfeldwebel (OA) Peter Öchslein


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